Das einsame Leben in der Vorstadt

„Verdammte Scheiße”, schimpfte Ute. Sie richtete sich in ihrem einsamen Bett auf, griff sich das Kopfkissen und schlug gnadenlos darauf ein. Dann schüttelte sie es aus und würgte es wieder unter ihren Kopf.

„Verdammte Scheiße, er vergnügt sich mit irgend so’ner Tussi in der Stadt und mich lässt er hier verhungern.” Ute griff sich eine Praline aus der bereits halb leeren Packung auf dem Nachttisch. Nach Verhungern sah das eigentlich nicht aus. Zweimal wälzte sie sich um die eigene Achse, griff sich dann das unbenutzte Kopfkissen von nebenan und warf es aus dem Bett.

Die erste Dämmerung kam hoch; eine Amsel sang ihr Morgenlied. Es klang erfrischend munter. Nachdem Ute, trotz dieses schönen Morgengesangs der Amsel, nochmals ihre Bettdecke ‚verhaute’, griff sie zum Handy.

„Lore Kern!”, drang eine verschlafene Stimme aus dem Lautsprecher. Verschlafen und etwas ärgerlich.

„Hallo Lore, hier spricht Ute, ich kann nicht …”

„Hast du mal auf die Uhr gesehen, es ist Halbsechs!”, unterbrach sie Lore ungehalten.

„Ich kann einfach nicht einschlafen. Die ganze Nacht hab’ ich kein Auge zugetan. Hilf mir …”

„Schon wieder wegen deinem Mann, wegen Horst?”

„Schluchz … ja. Der Schweinebuckel betrügt mich. Er war die ganze Nacht nicht in seinem Appartement. Sicher ist er bei dieser Tussi mit dem orangenen Lippenstift, den er am Hemd hatte.”

„Du solltest dich da nicht so aufregen. Vielleicht ist es ja wirklich so harmlos, wie er sagte, ein Kuss zu seiner Beförderung.”

„Die ihn dazu bewegte, noch seltener zu mir rauszukommen. Wegen der vielen Arbeit, die das für ihn brachte. Ach Lore — es muss etwas geschehen.”

„Hahaha”, lachte Lore zurück. „Der Frühling ist eigentlich vorbei! Was hat dich denn jetzt so — naja — erregt? Hast du es so nötig? Dann steck dir nen Finger rein, meinetwegen auch zwei oder drei, ich kenn ja die Dimensionen deines Horsts nicht. Und geb dir das Vergnügen halt alleine. Lass mich aber bitte schlafen.”

„Ich will auch schlafen”, murrte Ute. „Beischlafen. Es ist mir inzwischen sogar egal mit wem. Aber hier sind ja keine Kerle. Ein paar Opas, die keinen mehr hochkriegen …”

„Schimpf nicht auf die Opas. Der, der da immer bei den Schachspielern sitzt, ist gar nicht so schlecht.”

Ute richtete sich fast senkrecht auf. „Du hast mit so nem Opa — wirklich wahr?” Beinahe hätte sie die Hand verwechselt und das Handy in ihre Muschi gesteckt. Erschrocken hielt sie das Gerät wieder ans Ohr, sie wollte ja die Antwort hören, die vielleicht hilfreiche Antwort. Zeige- und Mittelfinger, drangen aber schon mal ein. Sie musste sich auch beruhigen.

Es war ein Geräusch zu hören, das irgendwie an ein Kichern erinnerte, dann erklang wieder die Stimme von Lore: „Du weißt doch, dass es mir kein bisschen besser geht. Mein Schwanz kommt auch nur zum Wochenende, manchmal nur am Sonntag, tagsüber. Ich will aber nicht nur dreckige Wäsche von ihm — und nasse Höschen von mir waschen.” Jetzt drang ein fast sehnsuchtsvolles Stöhnen aus dem Hörer. Ute rubelte fester.

„Da ließ ich mich halt mal von dem Opa anquatschen. Er sei halt ein einsamer Witwer, erzählte er. Kurz und gut, ich lud ihn, ganz harmlos, zum Kaffee ein. Und …”

„Er kam?”, fragte Ute. Sie vergas vor Aufregung das Rubbeln.

„Das auch …”, lachte Lore so laut, dass der Hörer in Utes Handy fast versagte. „Aber ernsthaft, wir tranken Kaffee und ich servierte einen Kuchen, vom Bäcker. Wir kamen ins Gespräch. Ich war gut vorbereitet. Ich erzählte ihm, dass ich verheiratet aber einsam sei. Er meinte, ob da nicht ein Kind helfen könne. Ich gestand, dass da nichts mehr läuft, seit meiner Fehlgeburt.”

„Das hast du ihm alles erzählt? Du musst es arg nötig gehabt haben.” Ute zog die Finger raus, nahm sich noch eine Praline. Beim in den Mund stecken, roch sie den Duft, den so eine Muschi halt mal hat. Sie rümpfte, angeekelt die Nase, nahm die Praline aber doch.

„Ich fand das eine gute Idee, ihn ins Bett zu bekommen. Damit er so richtig Lust dazu bekam, schützte ich das heiße Wetter vor und öffnete zwei Knöpfe an meiner Bluse. Auf nen BH hatte ich bewusst verzichtet. Es wirkte 100%. Seine Augen verließen keinen Moment mehr meine Brüste. Ich fand es erregend — für mich auch — besonders gut fand ich, dass meine Warzen anschwollen.”

„Wie weit hast du sie denn raushängen lassen?”, fragte Ute höchst interessiert.

„Noch ein Knopf und sie waren draußen!”

„Und das bei deiner D-Größe. Armer Opa.”

„Ich fürchte, er hat viel zu schnell erkannt, auf was ich raus wollte und — er schien nicht uninteressiert. Ich war frech genug zu fragen, ob ihm denn mein Busen gefalle, so wie er schaue und er sagte … Augenblick”, die Stimmer erlosch, im Hintergrund hörte man eine Türe klappern. Ute fiel ihr Finger wieder ein. Rein damit und heftig rubbeln. Vielleicht tut sich ja was, bis Lore wieder dran ist.

„Hallo? Hallo Ute, bist du noch da? Die Katze wollte rein. Es ist Fütterungszeit.”

„Mhm”, stöhnte Ute. „Moment, mir kommt’s gleich.” Lore hörte das heftige Atmen, dann ein erleichtertes Stöhnen. „Wow, der Gedanken an den alten Mann, hat ihr viel Spaß gemacht — nun aber, erzähl weiter, bitte.”

„Ach ja. Er sagte, sie seien prächtig. Ob er sie mal anfassen dürfe. Ich tat erst ein wenig schamhaft, dann öffnete ich den letzten Knopf und ging zu ihm hin.”

„Sag bloß!”, antwortete Ute darauf. „Und, dann, war er grob, tollpatschig oder lieb?”

„Er war sehr lieb. Meine beiden mochten ihn.”

„Und dann?” Ute griff wieder zu den Pralinen.

„Dann gestand er, dass er leider seinem Penis nicht mehr befehlen könnte, richtig steif zu werden und für Viagra hätte er kein Geld. Eine Frau, einen eventuellen Erfolg zu begrüßen, auch nicht.”

„Oh wie schade für dich, so viel Mühe und dann nichts”, stöhnte Ute bedauernd.

„Nichts ist stark übertrieben. Opa sagte nämlich, er sei jedoch ein begnadeter Muschilecker und Kitzlerschlotzer. Er kenne sich aber auch als Arschlochsauger aus.”

„Ui!”, kiekste Ute am Telefon.

„Ja, mir war auch so. Ich ließ einfach den Rock fallen und zog ihn mit ins Schlafzimmer.”

„Und er kam mir?”

„Er zog schon unterwegs die Hose aus. Von einem kleinen Bauch abgesehen, sah er noch ganz gut aus. Sein Schwanz war aber noch klein und verschrumpelt. Ich zog mein Höschen auch aus und zog ihn ins Bett.”

„Mit nem Schrumpelschwanz konnte er doch aber nicht tätig werden?”, klagte Ute.

„Hör halt zu. Er meinte, so eine schön rasierte kahle Muschi würde ihn besonders antörnen. Um ihn richtig anzutörnen, zog ich sie auseinander, dass er einen richtig geilen Blick darauf werfen konnte. ‚Darf ich’, fragte er und schon war er dran. Seine Zunge fand schnell meine Klit. Ich hielt immer noch offen. Dann wanderten seine Lippen die Inneren nach unten. Er knabberte ganz leicht daran. Dann war er untern. Saugte ganz leicht, dann ging’s die andere Seite wieder nach oben. Wieder kam die Klit dran. Ganz vorsichtig sog er sie etwas ein, meine ist ja nicht so groß. Darauf begann er, die ganze Innenseite abzulecken. Er hatte inzwischen meine Hände vertrieben, er hielt selbst auf. Er zog sie noch weiter auf. Seine Nase rieb an meiner Klit und seine Zunge bohrte unten tiefer. Ich griff mir, vor Wonne, an meine Brüste und knetete meine Knospen.

„Huu, ich muss schon wieder die Finger in meine Muschi stecken!”, stöhnte Ute.

„Ich hab meine jetzt auch drin!”, gestand Lore. „Er trieb dieses Spiel gut eine Viertelstunde, ich war schon dreimal gekommen. Ich wollte mich um seinen Penis kümmern, das gehört sie ja wohl, er meine aber, das sei nicht nötig.”

„Oh schade. Ich hät’ zu gern gehört, wie groß der denn war”, nörgelte Ute, etwas außer Atem. Ihre Fingerarbeit strengte doch an.

„Dafür war er inzwischen an meiner Rosette. Vorne bohrte er jetzt mit einem Finger. Es war herrlich. Ich griff jetzt an seinen Schwanz. So richtig was wurde nicht daraus, aber, so halb steif, brachte ich ihn doch. Genug zum genussvollen dran Lutschen.”

„Und wie groß war er?”, wollte Ute wissen.

„Weiß ich nicht. Meine Augen waren genussvoll geschlossen. Wohl etwas kleiner als mein Hausschwanz, aber für mich war das nur eine Nebenbeschäftigung. Seine Arbeit an — in mir, machte mich so richtig wild. Stell dir vor, an diesem Tag kam ich fünfmal und das ohne einem Schwanz in der Möse.”

„Aug … au … uhm”, seufzte Ute erleichtert. „Ich gerade zum zweiten Mal.”

„Mir reichten die fünfmal, für diesen Tag ebenfalls. Ich schüttelte ihm, mit der Hand, schnell einen runter, er soll ja auch ein wenig Freude haben. Zum Dank bespritzte er meine Brüste; leckte aber alles wieder fein säuberlich auf.” Wieder klirrte ein Lachen aus dem Handy,

„Au ja, das könnte ich jetzt auch noch brauchen. Aber — danke Lore, für die nette Geschichte. Das reicht, um auch diesen Tag zu überstehen. Morgen bin ich dran, eine Geschichte zu erzählen. Da muss ich mir heute halt was Passendes einfallen lassen.”

„Ich freu mich. Aber ruf ne halbe Stunde später an. Und jetzt — ab an die Hausarbeit. Tschüss.”