Julia erlebt ihre erste erotische Tantramassage

Julia stieg aus dem Bus aus und legte die letzten zweihundert Meter von der Haltestelle bis zu ihrem Zielort zu Fuß zurück. In der Hand hielt sie die Unterlagen der Arbeitsagentur, mit denen sie bei einem potentiellen Arbeitgeber vorstellig werden sollte. Julia war nun schon gut ein halbes Jahr arbeitslos, nachdem sie ihre letzte Stelle als Masseurin einer Krankengymnastikpraxis verloren hatte. Mehrere Vorstellungsgespräche hatten nicht zum gewünschten Erfolg geführt und nun erwartete man von ihr, dass sie ihr Glück in dem Haus mit der hohen Fassade und den zahlreichen Fenstern suchte.

Als Julia die Geschäftsräume der Firma betrat nahm sie sogleich die angenehme Atmosphäre des Eingangsbereichs wahr. Die Wände waren in einem schönen Rotton gestrichen und Bilder, Fotografien und Dekoartikel verliehen dem Raum ein angenehmes Ambiente. An einem Empfangsbereich suchte eine adrett gekleidete Frau Blickkontakt mit ihr und nachdem sich Julia vorgestellt hatte, versprach die Empfangsdame, der Chefin Bescheid zu geben.

Kurz darauf trat ihr eine etwas reifere Frau gegenüber, die sehr gepflegt aussah, aber immer noch eine gewisse Attraktivität ausstrahlte.

Julia schätzte sie auf Mitte Vierzig und sie versuchte sich auszumalen, ob sie sich diese Frau als Arbeitgeberin vorstellen könnte. Sie folgte der Frau, die sich ihr als Ilona Steigert vorgestellt hatte, in ein Einzelbüro, das nicht minder geschmackvoll eingerichtet war. Noch nie zuvor hatte Julia eine derartige Einrichtung bei einer Krankengymnastikpraxis kennengelernt und sie fragte sich spontan, ob hier nur Privatpatienten behandelt wurden. Frau Steigert bot ihr einen Kaffee an und Julia nahm ihr gegenüber an einem großen Schreibtisch Platz. Julia hatte ihr ihre gesamten Bewerbungsunterlagen überreicht und die andere Frau blätterte darin eine Weile herum.

Nachdem Frau Steigert ihren Lebenslauf studiert hatte runzelte sie die Stirn und warf Julia dann einen skeptischen Blick zu. „Ich lese hier, dass Sie bislang in reinen Krankengymnastikpraxen gearbeitet haben…. Und noch nicht in Einrichtungen wie unsere hier.”

Jetzt war es an Julia, die Stirn in Falten zu legen. „Was unterscheidet sie denn von herkömmlichen Praxen?”

„Wir sind keine typische Krankengymnastikpraxis und wir behandeln in der Regel auch keine verletzten Patienten…. Sagt Ihnen der Begriff Tantramassage etwas?”, fragte Frau Steigert. Julia hatte davon gehört, doch sie konnte spontan kein konkretes Bild heraufbeschwören. „Ist das nicht eher etwas aus dem Bereich der erotischen Massage?”

„Ganz genau.”, bestätigte die andere Frau. „Bei einer Tantramassage tritt man in eine Welt tiefer Sinnlichkeit ein, in der man sich frei von allen Zwängen erfahren darf. Im Zentrum einer solchen Massage steht die ureigene sexuelle Kraft, die wir für unseren Kunden entfachen wollen. Durch eine sehr bewusste und achtsame Art der Berührung des gesamten Körpers wird ein Gefühl intensiver und vollkommener Nähe und eine erotische Spannung aufgebaut, die unser Gast dann in einer ausführlichen Massage über einen längeren Zeitraum genießen kann.”

„Bislang bin ich noch nicht damit in Berührung gekommen.”, gab Julia zu. „Ich habe bisher nur Erfahrungen aus dem Bereich der medizinischen Therapie sammeln können, sprich Krankengymnastik, Heilmassage und Ähnliches.”, erwiderte Julia unsicher.

„Dann hat Ihnen bei der Arbeitsagentur niemand erzählt, dass wir eigentlich Mitarbeiterinnen suchen, die eher im Bereich der erotischen Massage bewandert sind oder in dem Bereich tätig sein möchten?”, wollte die Chefin erfahren.

„Nein. Natürlich nicht. Dafür wäre ich doch gar nicht qualifiziert.”, glaubte Julia zu wissen.

„Sie wären meiner Meinung nach durchaus qualifiziert.”, entgegnete Frau Steigert. „Die meisten meiner Mitarbeiterinnen haben als unqualifizierte Kräfte ohne besondere Ausbildung angefangen. Eine echte Ausbildung hat keine von ihnen genossen, zumal es keine berufliche Qualifikation für diesen speziellen Bereich der Dienstleistung gibt. Tantramassage und ähnliche Dienstleistungen eignet man sich über Kurse und viel über Erfahrung und eigenes Erleben an. Aber dem Grunde nach kann jeder, der einigermaßen aufgeschlossen und neugierig ist und Spaß am Menschen hat, ein guter Tantra-Masseur werden. Und wenn Sie über eine Ausbildung als gelernte Masseurin verfügen sind Sie gegenüber anderen Bewerberinnen durchaus im Vorteil. ”

„Was genau passiert bei einer solchen Massage?”, fragte Julia nach.

„Bei der Tantramassage geht es darum, den Kunden über mehrere Stunden vollkommen zu entspannen.”, erklärte die andere Frau. „Er oder sie soll sich vollkommen geborgen fühlen und sich fallen lassen können…. Wir sorgen dann dafür, dass es dem Kunden gut geht und letztendlich kann sich dieser entspannen und eine besondere Form der Massage erleben.”

„Entschuldigen Sie, wenn ich frage…. Aber geht es dabei auch um Sex?”, fragte Julia irritiert.

„Diese Frage wird immer wieder gestellt.”, antwortete Frau Steigert. „Wir sagen nein, einige andere sagen ja…. Unsere Dienstleistung beinhaltet natürlich auch die Einbeziehung des Intimbereichs und die Massage des männlichen Penis oder der weiblichen Vagina hat in den Augen mancher Kritiker durchaus etwas mit einer sexuellen Handlung zu tun. Nur, dass wir die Massage und die Berührung der Kunden ganzheitlich betrachten und uns nicht nur auf die sexuelle Befriedigung seiner Bedürfnisse beschränken.”

„Aber letztendlich wird der Kunde doch befriedigt, oder etwa nicht?”, hakte Julia nach.

„Wenn der Kunde es möchte, widmen wir uns bei der Massage auch seinem Intimbereich.”, gab Frau Steigert zu. „Und es ist durchaus nicht unüblich und sehr wohl erwünscht, dass die Massage mit einem, für den Kunden zufriedenstellenden, Orgasmus endet.”

„Dann ist das sicherlich nichts für mich.”, erklärte Julia und hatte für sich entschlossen, dieses

ungewöhnliche Vorstellungsgespräch zu beenden.

„Das liegt ganz bei Ihnen, Frau Schneider.”, erklärte die andere Frau. „Die Arbeitsagentur wird sicherlich nicht darauf drängen, dass Sie diese Stelle hier bei uns annehmen. Schließlich ist es tatsächlich nicht jedermann Sache und man kann Ihnen sicherlich keine Leistungen streichen, wenn sie das Angebot ablehnen…. Aber vielleicht versuchen Sie es einfach mal und lassen sich zeigen, um was es eigentlich geht.”

Julia blickte sie fragend an. Frau Steigert lächelte freundlich und meinte „Was halten Sie davon, wenn ich Ihnen eine exklusive Gratis-Tantramassage angedeihen lasse, damit sie ganz genau wissen, was sie erwarten würde?”

Mit so einem Angebot hatte Julia keinesfalls gerechnet. „Ich bin mir nicht sicher, ob mir das Recht wäre.”

„Wir sprechen hier über eine Leistung, die zwischen 150 und 200 Euro wert ist. Unsere Kunden lassen es sich einiges kosten, in den Genuss dieser angenehmen Leistung zu kommen und ich kann Ihnen sagen, dass sich immer mehr Kunden bei uns anmelden…. Und nicht nur Männer. Wir haben auch viele Paare und natürlich auch reichlich Frauen, die Entspannung suchen und verwöhnt werden wollen.”

„Und Frauen lassen sich von Frauen massieren?”, fragte Julia nach.

„Bei uns arbeiten ausschließlich Frauen, die Männer und Frauen gleichermaßen behandeln.”, erklärte Frau Steigert. „Es gibt zwar auch Einrichtungen, die Männer beschäftigen, aber meiner Erfahrung nach wünschen sich Frauen eher andere Frauen, die sie zärtlich berühren. Ein fremder Mann wird da nicht so gerne gesehen und Männer würden sich ohnehin nicht von einem anderen Mann intim berühren lassen.”

„Ich verstehe.”, sagte Julia. „Und wann wäre diese Gratis-Massage möglich und wie lange würde sie dauern?”

„Eine seriöse Tantramassage dauert mindestens 90 Minuten, kann aber auch deutlich länger sein.”, gab die andere Frau zu verstehen. „Ich selber habe heute keine weiteren Termine und wir haben immer einige Räumlichkeiten frei…. Wenn Sie also möchten, könnte ich Sie sofort in die Geheimnisse der erotischen Tantramassage einweihen.”

Julia war noch nicht vollständig überzeugt, doch sie hatte zumindest ihr Vorhaben aufgegeben, unbedingt den nächsten Bus zurück erwischen zu müssen. „Aber selbst, wenn mir die Massage gefallen sollte, bedeutet dies ja noch lange nicht, dass ich auch selber eine geben könnte oder wollte.”

„Das stimmt schon.”, stimmte die andere Frau ihr zu. „Aber immerhin wüssten Sie genau, worüber wir reden und Stand jetzt wissen Sie es eher nicht.”

„Angenommen, ich würde hier tatsächlich anfangen…. Dann wären Sie meine Chefin und das vor dem Hintergrund, dass wir uns so nahe gekommen sind. Wie passt das zusammen?”, wollte Julia wissen.

„Ich verstehe Ihre Bedenken, Frau Schneider.”, gab die Chefin zu. „Ich kann Ihnen aber versichern, dass dies kein Problem darstellen würde. Meine Mitarbeiterinnen und ich sehen uns als Team und wir haben ein sehr vertrauensvolles Arbeitsverhältnis zueinander. Es ist darüber hinaus auch durchaus üblich, dass sich die Mitarbeiterinnen untereinander massieren und gegenseitig Leistungen erbringen, die wir sonst unseren Kunden anbieten.”

Julia sah sie irritiert an. „Wie habe ich mir das konkret vorzustellen?”

Frau Steigert lächelte freundlich. „Manche Angestellten verbringen ihre Mittagspause im Freien, gehen spazieren oder essen eine Kleinigkeit. Bei uns können sich die Kolleginnen gemeinsam in die freien Räumlichkeiten zurückziehen und sich entspannen oder entspannen lassen…. Für das Arbeitsklima ist das nur förderlich.”

„Aha.”, kommentierte Julia ungläubig.

„Sie dürfen das nicht alleine vor dem sexuellen Hintergrund betrachten.”, schlug die andere Frau vor. „Man lernt als Masseurin bei jeder Massage etwas Neues und entdeckt zusätzliche Möglichkeiten, die zu massierende Person zu entspannen und zu verwöhnen. Und warum sollte ich etwas dagegen haben, wenn meine Mitarbeiterinnen sich auf diese Weise intern fortbilden und dabei noch gut gelaunt sind?”

Julia musste sich eingestehen, dass das beschriebene Arbeitsklima durchaus erstrebenswert erschien. Allerdings konnte sie sich beim besten Willen nicht vorstellen, selber Teil dieser Frauengesellschaft zu sein.

„Kommen Sie bitte.”, forderte Frau Steigert Julia auf. „Bringen wir es einfach hinter uns.”

Als sich die andere Frau erhob und den Raum verließ stand Julia ebenfalls auf und folgte ihr zögernd. Etwas Besseres fiel ihr in diesem Moment einfach nicht ein. Sie folgte Frau Steigert durch die Räume der Firma und schließlich erreichten sie einen Raum, den sie gemeinsam betraten. Julia fiel sogleich die tolle Aufmachung auf. Der Raum war sehr geschmackvoll eingerichtet. In der Mitte fand sich ein großer roter Teppich, der mit mehreren Kissen ausstaffiert war. Rundherum standen stilvolle Möbel und Pflanzen, sehr wahrscheinlich künstliche. Insgesamt sah der Raum sehr einladend aus und als Frau Steigert dieses Zimmer als eines der Massagezimmer vorstellte konnte sich Julia gut vorstellen, dass sich etwaige Kunden hier durchaus wohlfühlen würden.

„Das wäre zum Beispiel ihr möglicher Arbeitsplatz.”, erklärte Frau Steigert mit einer einladenden Geste. „Ist doch ganz angenehm hier, oder?”

„Ja, sehr schön…. Der Raum gefällt mir außerordentlich gut.”, gestand Julia ein.

„Wir wollen ja schließlich, dass sich sowohl unsere Kunden als auch unsere Mitarbeiterinnen ganz wie zuhause fühlen…. Hinter dieser Tür ist das kleine Badezimmer mit der Dusche. Vor jeder Massage bitten wir die Kunden, sich entsprechend frisch zu machen. Gleiches gilt natürlich auch für unsere Mitarbeiterinnen.”

Als Julia sie ungläubig ansah erklärte die andere Frau „Die Tantramassage beinhaltet den körperlichen Kontakt zwischen Masseurin und dem Kunden. Da ist es selbstverständlich, dass sich beide Seiten entsprechend herrichten…. Nach dem Duschen ziehen Sie bitte einen der Kimonos an, die an den Garderobenhaken hängen.”

„Sonst nichts weiter?”, fragte Julia nach.

„Sonst nichts. Der Kimono sollte genügen.”, gab Frau Steigert lächelnd zu verstehen. „Ich werde mich ebenfalls ein wenig zurecht machen und dann werden ich Ihnen einmal zeigen, wie angenehm und schön eine erotische Massage sein kann.”

Nachdem die andere Frau den Raum verlassen hatte betrachtete Julia das Badezimmer. Es war recht klein und verfügte nur über eine Duschkabine, ein Waschbecken und eine Toilette. Auf einer Ablage lagen allerhand Tuben mit Seifen, Duschgel und ähnlichen Artikeln. Mehrere große Handtücher lagen bereit und an einer Garderobe hingen die versprochenen Kimonos, die bunt und luftig aussahen. Julia überlegte fieberhaft, ob sie doch noch rechtzeitig die Flucht ergreifen sollte und gab sich schließlich einen Ruck. Wenig später war sie das zweite Mal an diesem Tag frisch geduscht und fand sich nur mit dem Kimono bekleidet im Hauptraum wieder ein.

Ihr wurde ein wenig mulmig bei dem Gedanken, dass sie nach Ablegen des Kleidungsstücks vollkommen nackt sein würde und sie wusste nicht, ob ihr das Recht war. Einem fremden Mann gegenüber hätte sie sich keinesfalls vollständig ausgezogen aber selbst gegenüber der Besitzerin der Einrichtung kam ihr ihre Nacktheit ungewöhnlich vor. Kurz darauf öffnete sich die Tür und Frau Steigert gesellte sich zu ihr. Auch sie trug einen ähnlichen Kimono und hatte sich zudem ihr dunkles, schulterlanges Haar hochgesteckt. Julia fragte sich, ob sie unter ihrem Kimono ebenfalls nackt war, was die interessante Frage aufwarf, wie es bald weiter gehen würde.

„War alles zu Ihrer Zufriedenheit bis jetzt gewesen?”, erkundigte sich die Firmenchefin.

„Ja, die Dusche war ganz angenehm.”, gab Julia zu. Sie nahmen gemeinsam auf dem dicken Teppich auf dem Boden Platz und Frau Steigert meinte „Es ist vollkommen normal, dass man sich das erste Mal unsicher und unwohl in seiner Haut fühlt. Die wenigsten Kunden verhalten sich selbstbewusst oder cool, weil viele auch gar nicht so recht wissen, was sie erwartet.”

„Das stimmt wohl.”, stimmte Julia zu.

„Wollen wir uns vielleicht duzen? Egal, ob wir hinterher tatsächlich zusammen arbeiten sollten?”, fragte Frau Steigert.

„Ja, gerne…. Julia.”, erklärte diese.

„Ich bin Ilona…. Dann wollen wir mal loslegen.”, meinte die andere Frau und erhob sich von ihrem Platz.

Ilona dunkelte den Raum ab und entzündete mehrere Teelichter, die überall im Raum verteilt auf den Möbeln standen. Selbst auf dem Boden waren entsprechende Kerzen platziert. Von irgendwo her nahm Julia dann fernöstliche Musik wahr, die ganz unscheinbar den Raum mit einem entspannend wirkenden Klang erfüllte. Ilona gesellte sich wieder zu ihr und platzierte einen Korb mit ätherischen Ölen an den Rand des großen Teppichs. Ilona kniete sich Julia gegenüber und streckte ihre Hände einladend aus. „Zunächst einmal wollen wir eine angenehme Grundatmosphäre aufbauen.”

Sie nahm Julias Hände in ihre und drückte sie sanft. Dann begann sie darüber zu streicheln und schließlich massierte sie die Gliedmaßen der anderen Frau. Gleichzeitig führte sie entspannende Atemübungen durch, die Julia fleißig mitmachte. Julia fand den Vorgang zwar ungewöhnlich, aber durchaus angenehm.

Ilona ließ sich Zeit und erklärte immer wieder, was sie da gerade machte und warum sie so vorging. Etwas später begab sich Ilona hinter Julia und legte ihr die Arme auf die Schultern, die noch immer vom Kimono bedeckt waren. Julia spürte die kräftigen Finger auf ihren Muskeln und es fühlte sich entspannend und angenehm an. Ilonas Hände massierten an den Schultern, dem Nacken und bezogen auch die Kopfhaut und die Arme mit ein. Julia musste sich danach gegen Ilona lehnen und spürte dann deren Hände auf ihrer Vorderseite. Sie versuchte sich zu entspannen und nahm wahr, wie Ilonas Hände über ihre verhüllten Brüste rieben und auch über ihren Bauch streichelten.

Nach einer Weile richtete sich Julia wieder auf und beide Frauen standen dann hintereinander auf dem großen Teppich. Ilona stand hinter Julia und legte ihre die Arme um die Taille. Dann realisierte Julia, dass sich Ilona an dem Gürtel ihres Kimonos zu schaffen machte. Als dieser geöffnet wurde und den Kimono in zwei Hälften teilte wurde Julia etwas unruhig. Wenig später war das schützende Kleidungsstück zu Boden gefallen und Ilonas Hände suchten nun den direkten Kontakt zum nackten Körper ihrer potentiellen neuen Mitarbeiterin. Zunächst blieben Ilonas Hände auf Julias Rückseite, doch dann streichelte Ilona über Julias Bauch und auch über ihre festen Brüste.

Julia hatte stramme 75 C aufzuweisen und war grundsätzlich zufrieden mit ihren weiblichen Attributen. Nur ihre schnell anschwellenden Nippel standen ihr bei Erregung etwas zu steil vom Körper ab, was ihr in manchen Situationen etwas peinlich war. Auch als Ilonas Finger vorsichtig um die Brustwarzen spielten reagierten diese und nahmen entsprechende Ausmaße und Härte an. Julia zwang sich nicht zu stöhnen, obwohl sie die Berührung als sehr angenehm empfand. Sie wollte allerdings nicht so offen eingestehen, dass sie bereits so kurz nach Beginn der Massage in Stimmung gekommen war.

„Jetzt leg dich mal bitte mit dem Bauch auf den Boden. Hier auf das Handtuch.”, schlug Ilona vor und Julia kam der Aufforderung nach. Ihr Blick fiel auf die angezündeten Kerzen, die dem Raum ein so angenehmes Ambiente verliehen und sie sagte „Es ist richtig schön hier. So gemütlich und als ob man sich wie zuhause fühlen würde.”

„So soll es ja auch sein.”, bestätigte Ilona. Julia hörte dann ein Rascheln hinter sich und aus den Augenwinkeln erkannte sie, dass sich die andere Frau ebenfalls ihres Kimonos entledigt hatte. Also war die Masseurin ebenfalls nackt, wie der Kunde. Julia wurde sich plötzlich bewusst, dass sie sich vor wildfremden Männern ausziehen und diese dann zudem intim massieren musste, sollte sie tatsächlich als Masseurin in Ilonas Firma anfangen. Sie konnte sich immer noch nicht vorstellen, dass sie das hinbekommen würde.

Ilona kniete sich neben Julia und hantierte einen Augenblick an einem Fläschchen herum, aus dem sie mehrere Tropfen eines Öls auf ihre Handfläche tropfen ließ. Anschließend rückte sie an Julia heran und Julia spürte die nackten Beine der anderen Frau an ihrer Seite. „Wenn die Kunden auf dem Boden liegen versuchen wir sie zu entspannen und beginnen in der Regel mit einer angenehmen Rückenmassage.”, erklärte Ilona und legte ihre beiden Hände auf Julias Rücken. Julia zuckte kurz zusammen, da die Flüssigkeit etwas kühl wirkte. Doch als Ilona diese mit den Händen auf ihrem Rücken verteilte entspannte sie sich und versuchte sich auf die zärtlichen Berührungen der Finger auf ihrer Haut zu konzentrieren.

„So eine Massage dauert in der Regel zwei Stunden.”, berichtete Ilona während sie weiterhin Julias Rückfront bearbeitete. „Das Minimum liegt bei 90 Minuten, aber wenn man mehr Geld investieren möchte bieten wir auch Sitzungen bis zu vier Stunden an.”

„Und man ist vier Stunden mit dem Kunden alleine in diesem Raum?”, fragte Julia nach.

„Ziel ist, eine innige Bindung zwischen der Masseurin und unserem Gast herzustellen.”, erklärte Ilona. „Alleine dafür benötigt man schon eine gewisse Zeit…. Die handelnden Personen sollen sich einander vertrauen und aufeinander verlassen können.”

„Darf der Kunde eigentlich die Masseurin anfassen?”, fragte Julia dazwischen.

„Nein, in der Regel nicht.”, antwortete die andere Frau. „Unsere Leistung ist gebender Natur. Wir berühren den Kunden und bemühen uns um sein Wohlbefinden. Wir sind nicht mit Prostituierten vergleichbar, bei denen das sicherlich machbar ist. Die Kunden wissen ganz genau, dass sie von uns zärtlich und intim berührt werden, sie selber aber ihre Hände bei sich behalten müssen.”

„Ich stelle mir das schwierig vor.”, meinte Julia. „Wenn ich als Mann hier liegen würde und ich zwei Stunden lang von einer hübschen nackten Frau berührt würde….”

„Natürlich kann es vorkommen, dass sich ein Kunde nicht beherrschen kann. Dann wird er aber freundlich darauf aufmerksam gemacht, dass er sich zurückhalten muss…. Und wenn das nichts hilft, wird die Massage eben beendet und er erhält Hausverbot. Dazu kam es aber bislang noch nicht.”, berichtete die Firmenchefin, die nun immer wieder auch Julias Hintern mit zärtlichen Streicheleinheiten bedachte.