Der Fetischfreund – Teil 2

Bald schon wagte sie sich auch alleine zum Einkaufen. Die meisten Dinge, die man so täglich braucht, kauft sie in einer Miniausgabe eines Supermarktes.

Der Markt wird vornehmlich von Stammkunden frequentiert und so kennt man auch Henriette dort ganz gut. Anfangs kaufte sie nur Artikel, die sie mit den beiden Stümpfen leicht nehmen konnte. Mit der Zeit wurde sie immer geschickter und bald konnte sie auch kleinere Dinge selber in den Einkaufswagen legen. Nur bezahlen kann sie nicht selber, da sie nicht in die Geldbörse fassen kann. Bei der Kassa fischt daher die Kassierin ihre Geldbörse aus der Tasche und entnimmt ihr den entsprechenden Betrag. Etwas schwieriger ist es dann für sie, das Gekaufte vom Einkaufswagen in ihre Tasche zu bekommen, da die Öffnung der Tasche manchmal zuklappt. Trotzdem hat sie keine rechte Freude, wenn ihr dabei jemand hilft, sie kommt sich dann immer gleich so hilflos vor.

Oliver erregt es, wenn er Henny zusieht, wie sie mit ihren Stümpfen zurechtkommt. Schon nach relativ kurzer Zeit sah es an ihr so aus, als sei es die natürlichste Sache der Welt, keine Hände zu haben, als hätte sie nie Hände gehabt. Es ergab sich für sie aber auch aus dieser Tatsache nie ein Problem. Auch war sie jetzt viel lockerer, gelöster; so, als wäre eine große Last von ihr genommen worden.
Jedermann wird es erregend finden, wenn sich eine schöne Frau auszieht. Bei Oliver steigert sich die Erregung noch, wenn er beobachtet, auf welche Weise dies Henny tut. Obwohl ihre Stümpfe verhältnismäßig schlank zulaufen muss sie immer ein paar Versuche starten, um diese unter das Leibchen oder den Pullover zu bekommen. Dann schiebt sie es oder ihn hoch und mit einigen Verrenkungen zieht sie erst den einen, dann den anderen Arm aus dem Ärmel. Je nach Größe des Ausschnitts kann sie nun das Kleidungsstück mehr oder weniger leicht über den Kopf schieben.

 

Bei einem bestimmten Rollkragenpullover bleibt sie meist mit dem Kopf in seinem langen Kragen stecken. Oliver hilft ihr dann nicht, sondern sieht genüsslich zu wie sie strampeln muss, um ihren Kopf frei zu bekommen.

Ihre festen Brüste bedürfen kaum einer Stütze. Trägt sie, was selten vorkommt, doch einen BH, so bedarf dieser ähnlichen Kunstgriffen wie die Oberbekleidung um ihn abzubekommen. Natürlich kann sie den Verschluss nicht öffnen und muss ihn als Ganzes abstreifen. Auch hier ist wieder die größte Schwierigkeit, einen der Stümpfe unter den BH zu bekommen. Ist dies erst einmal gelungen, so zieht sie ihn etwas nach vor und hebt ihn an. Oliver ergötzt sich dann daran, wenn die Bällchen aus ihren Körbchen hüpfen.

Henriette bevorzugt Stretchbekleidung, da sie diese leicht selbst an- und ausziehen kann. Nur wenn sie einmal etwa ihre Jean anhat, muss ihr Oliver den Knopf am Bund öffnen. Bei weiten Blusen kann sie übrigens schon selbst die Knöpfe aufmachen. Es dauert zwar, wie bei ihren meisten Tätigkeiten, ein bisschen länger, aber sie ist stolz darauf, es selber machen zu können. Das Höschen rollt sie dann nur noch hinunter. Sie muss sich dabei tief hinunter beugen, da ihre Armstümpfe doch etwas kurz sind. Steht sie dann aber so nackt vor Oliver, ist es für den Amelo ein höchst erregender Anblick.

Seit Henny keine Hände hat, hat sich das Liebesleben der beiden ziemlich intensiviert. Oliver bekam immer schon bei dem bloßen Gedanken an eine amputierte Frau eine Erektion. Manchmal war ihm das peinlich, etwa wenn er sich eine Frau auf der Straße, im Geschäft, einbeinig oder ohne Arme vorstellte. Jetzt bedurfte es keiner Fantasien mehr. Gerne beobachtet er Henny, wie sie alle möglichen Tätigkeiten mit ihren Stümpfen manchmal gekonnt, manchmal etwas unbeholfen bewerkstelligt. Natürlich stellt sie da erst recht eine solide Erektion ein.

Auch bei Henny hatte sich etwas geändert. Hatte Oliver früher immer den Eindruck, dass sie seinen Penis nur sehr widerwillig anfasste, so spielte sie jetzt sichtlich gerne und manchmal ganz schön intensiv mit seinem Schniedelwutz herum, rollte und quirlte ihn zwischen ihren Stümpfen, dass Oliver hören und sehen verging.

Noch etwas war neu: Henny war natürlich nicht entgangen, wie sehr Oliver die Verrichtungen, die sie mit ihren Stümpfen macht, erregen. Nach einigem hin und her und Olivers langer Bettelei ließ sie sich dazu überreden, dass er nun zusehen darf, wie sie sich mit ihrem Vibrator selbst verwöhnt. Zuerst war es ihr peinlich, dass er überhaupt davon wusste, dass sie sich dann und wann selbst befriedigt. Aber jetzt konnte sie den dummen Drehschalter an dem Ding nicht mehr selber betätigen und so bat sie dann doch Oliver, ihr zu helfen. Der sieht dann gerne zu, wenn Henny sich selber verwöhnt.

Aufgrund Hennys geänderter Anatomie sind dazu interessante Bewegungsabläufe erforderlich. So einfach im Liegen kann sie sich den Freudenspender nun nicht mehr einführen, dazu sind die Stümpfe zu kurz. Im Sitzen kann sie ihn sich zwar zwischen den Beinen platzieren, aber einschieben geht auch dabei nicht. So fand sie zu einer eigentümlichen seitlichen Haltung. Dann beginnt ein Spiel, das Oliver den Blutdruck hochtreibt. Mit den stumpfen kurzen Armen ist es nicht leicht, erst dieses brummende Ding erst einmal den Schenkel hochzurollen. Auch wenn er dann endlich zwischen den Beinen liegt, braucht es mehrere Versuche bis er in die Öffnung zwischen den Lippen findet. Aber schon diese Umstände bringen Henny immer tüchtig in Fahrt. Und erst Oliver…

Und noch etwas konnte ihr Oliver abringen: Wenn er einst seine Zustimmung gab, sodass Henny sich von ihren Händen trennen konnte, erschien es ihm nur billig, wenn sie sich dafür im Intimbereich piercen ließe. Gut, ein wenig musste er sie dabei erpressen, indem er drohte, er würde das Geheimnis um ihre fehlenden Hände publik machen. Als er ihr dann noch eröffnete, sie von einem Professionisten piercen zu lassen, lehnte Henny es kategorisch ab. Aber die kleine Erpressung…

Der Inhaber des Studios staunte nicht schlecht, eine Frau ohne Hände war noch nie bei ihm. Noch dazu eine, die dennoch einen Freund hat! Demonstrativ ließ sich Henny von Oliver ausziehen. Erstmals erlebte dieser, dass Henny ganz auf hilflos machte. Vielleicht hoffte sie, dass man die Aktion nicht durchführen würde, wenn es so aussah, als sei es gegen ihren Willen. Aber der Piercer ließ sich nicht beirren und pflanzte Olivers Wunsch entsprechend die Stecker in ihre kleinen Schamlippen. Das juckte dann die nächsten Tage und Henny bat Oliver immer wieder, die Stecker herauszunehmen, aber Oliver ließ sich nicht erweichen. So hat Henny nun zwei hübsche kleine Löcher in den kleinen Schamlippen (ihre sind wirklich klein), in die er allerhand Dinge einhängen kann. Am liebsten macht er die beiden etwa 15 cm langen Kettchen mit den kleinen Stahlkugeln an ihren Enden hinein. Dass sie dann kein Höschen anziehen darf, ist wohl einleuchtend. Wenn sie dann auch noch den Minirock dazu anziehen soll, fürchtet sie den ganzen Tag, dass jemand die Kettchen entdecken könnte. Aber sie hat schon zugegeben, dass das leichte Ziehen an den Labia minora und das Schmeicheln der Kettchen an den Innenseiten der Schenkel eigentlich ganz angenehm ist.

Ja nun, eigentlich war nicht vorgesehen, sich derart in der Intimsphäre auszulassen. Aber hier sind die Veränderungen am deutlichsten darstellbar. Die tägliche Hausarbeit – sie ist ebenfalls besprochen worden – bereitet Henny immer weniger Schwierigkeiten. Es ist eben so, dass für Henriette erst als sie ihre Hände abgegeben hatte, das normale Leben anfing. Unglaublich – aber es ist so.

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